DEUTSCHER FASSADEN-PREIS 2005

Begründung der Jury:

Das 1956 wieder aufgebaute Wohngebäude in Hamburg zeugt von einer gelungenen Bemühung, die technischen Anforderungen einer Wärmedämmung mit dem gestalterischen Anspruch, die Fassade in das Straßenbild zu integrieren, zu kombinieren. Optische Brücken bilden dabei die Flachverblender im Mittelteil der Fassade sowie im Eingangsbereich.

Durch Einbau der Sprossenfenster in Querteilung wird ein filigranes Erscheinungsbild erreicht.
Ob Retro-Design oder Rekonstruktion nach Befund – in jedem Fall überzeugt der historisierende Charme. Hier zeigt sich, wie eine nachträglich aufgebrachte Wärmedämmung mit unterschiedlichen Oberflächen – Putz, Flachverblender – das Erscheinungsbild aufwerten kann.

Preisträger Deutscher Fassaden-Preis 2005
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